Repräsentative Meinungsumfrage von ISOPUBLIC, Institut für Markt- und Meinungsumfragen AG
In der Zeit 18. April bis 2. Mai 2011 wurde im Auftrag der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) eine repräsentative Meinungsumfrage unter 1'103 Befragten durchgeführt. Sie führte zu folgendem Ergebnis:
Bekanntheit der Institution
Beurteilung des Babyfensters
Das Babyfenster wird als grundsätzlich sinnvolle Institution angesehen. 87% sehen die Einrichtung als sehr sinnvoll (50%) oder zumindest eher sinnvoll (37%) an. Alle untersuchten Gruppen unterstützen die Idee vollumfänglich. Frauen (89%) unterstützen die Idee etwas stärker als Männer (86%) und Junge (84%) sind etwas kritischer eingestellt als über 35 Jährige (89%). Auffallend ist, dass die Idee in der Westschweiz und in der italienischsprachigen Schweiz leicht besser beurteilt wird als in der Deutschschweiz.
Wunsch nach weiteren Babyfenstern
24heures-Umfrage 2010: «Braucht es, wie in Einsiedeln, im Kanton Waadt ein Babyfenster?»
Unmittelbar nach dem Auffinden eines neugeborenen Babys in einer öffentlichen Toiletten-Anlage in Morges (VD), am 26. April 2010, startete die Westschweizer Tageszeitung 24heures eine Umfrage, an welcher während rund eines Monats insgesamt 744 Leserinnen und Leser teilnahmen. Die Frage, ob es im Kanton Waadt, wie in Einsiedeln, ein Babyfenster brauche, beantworteten 70% der Teilnehmer mit «Ja». 26% sagten «Nein» und 4% hatten keine eigene Meinung (Vgl. Ausgabe vom 7. Juni 2010, Seite 19).
Blick-Umfrage 2008: «Brauchen wir in der Schweiz mehr Babyfenster?»
Wenige Tage nach der Abgabe des vierten Babys von Einsiedeln, am 1. August 2008, lancierte der Blick eine Leserumfrage und wollte die Meinung der Leserschaft zu mehr Babyfenstern wissen. Über 1000 Leser gaben ihre Stimme ab, mit einer eindeutigen Aussage: 78 Prozent fanden, es sollte überall in der Schweiz Babyfenster geben. Nur 22 Prozent sprachen sich dagegen aus (Vgl. Ausgabe vom 5. August 2008, Seite 2).


